"Ein Traum wurde wahr", sagt die Jazz-Piano-Legende über die Veröffentlichung des Doppelalbums 'The Continents'. Disc 1 reflektiert in sechs Kompositionen die sechs Kontinente Afrika, Amerika, Asien, Australien, Antarktika und Europa. Das global inspirierte Konzert für ein Jazz-Quintett und ein Kammerorchester vereint Klassik und Jazz zu einem einzigartigen Klanggebilde, das Kopf und Bauch der Hörer gleichermaßen berührt. Chick Corea, der im Zentrum des Geschehens steht, wird eingerahmt von einem New Yorker All-Star-Orchester, geleitet von Steven Mercurio, sowie seinem Jazz-Quintett, bestehend aus Steve Davis (Posaune), Tim Garland (Saxofon, Klarinette), Hans Glawischnig (Bass) und Marcus Gilmore (Drums). Perfekt nutzt Corea dabei die Möglichkeiten, die sich aus der Kombination der beiden Spielarten ergeben. "Der Aufnahmeprozess war pure Magie", berichtet der Pianist, der das gute Zusammenwirken der Musiker lobt. In nur knapp zwei Tagen waren die Aufnahmesessions im Kasten, sodass sich Corea zügig an seine Piano-Soloaufnahmen setzen konnte, die auf Disc 2 versammelt sind. Anknüpfend an die Sessions mit Quintett und Orchester, präsentiert sich Corea mit schier unglaublicher Improvisationslust und Spielfreude in den zehn "Solo Continuum"-Stücken sowie "Lotus Blossom", "Blue Bossa", "What's This?" und "Just Friends". Ein Werk, das den lebendigen Spirit der Aufnahmesession widerspiegelt.
(Deutsche Grammophon/Universal)