Den Jazz neu erfinden kann die ungarische Sängerin Esther Berlansky zwar nicht, sie macht ihn aber neu erlebbar. Nach ihrem hochgelobten Debütalbum 'Growin' Up' hat sie auf ihrem neuen Longplayer 'In Between' ihre Klangpalette um viele Nuancen bereichert. Das Klavier wurde durch das Vibraphon ersetzt und vier Streicher erweitern das Klangspektrum. Mit der außergewöhnlichen Stimme Esther Berlanskys im Zentrum entstehen auf 'In Between' Jazz-Melodien voller Tiefe, Virtuosität und Schönheit. Vibraphonist Mathias Haus, Kontrabassist André Nendza und Schlagzeuger Oliver Rehmann geben Berlanskys Eigenkompositionen und ihren Bearbeitungen von ungarischen Volksliedern einen unwiderstehlichen Drive. Enge, dichte Harmonik verbindet sich mit Polyrhythmik zu einem energiegeladenen und lebendigen Set von zeitloser Schönheit. Abgerundet wird das Ganze mit der bekannten Jazz-Ballade "You Don't Know What Love Is", die dem Album zusätzlich einen Hauch von Melancholie gibt.