| Wenn hier mal nicht der Begriff "Hype" wirklich angebracht ist: Schon lange vor Erscheinen wurde Drakes Debüt 'Thank Me Later' als eine der wichtigsten Veröffentlichungen des Jahres gehandelt. In den letzten Monaten hat der 23-Jährige mit allen Größen der HipHop-Szene zusammen gearbeitet - von Lil Wayne über Kanye West, Eminem, Robin Thicke, Alicia Keys, Timbaland, Jamie Foxx, Mary J. Blige bis hin zu Jay-Z. Zwei Dinge sind angesichts dieser Vorschusslorbeeren beruhigend: Zum einen, dass Drake trotz des Rummels auf dem Teppich und bescheiden gelieben ist. Zum anderen, dass er wirklich eine großartige Platte hingelegt hat. Zwischen Rap und R'n'B angesiedelt überzeugt Drake mal als Sänger, häufiger als Rapper, der wirklich was zu sagen hat und bei dem es sich lohnt, hinzuhören. Den Hype um sein Album kommentiert er in seiner Single "Over": "I know way too many people here right now that I didn't know last year, who the fuck are y'all?" Auf jeden Fall werden in der nächsten Zeit sehr viele Leute dazu kommen, die ihn kennen. | |