| Auf den ersten Blick macht Elisabeth Maurus einen ganz normalen, fast niedlichen Eindruck mit ihren Sommersprossen, ihren großen, blauen Augen und den flachsblonden Haaren. Bis das süße Mädchen aus Illinois anfängt zu singen. Dann fragt man sich erstmal, welche Whiskeysorte sich wohl für diese Stimme verantwortlich zeichnet. Und wer Lissie wohl diese Stücke auf den Leib bzw. auf die Stimme geschrieben hat. Am ersten sind wohl eher zehn Jahre Bier- und Zigarettenkonsum schuld. Letzteres war sie selbst, in Zusammenarbeit unter anderem mit Produzent Jacquire King aus Nashville (u.a. Kings Of Leon) oder Bill Reynolds von der Band Of Horses. Die elf Stücke auf Lissies Debüt 'Catching A Tiger' pendeln zwischem bluesigem Folk und straighten Pop, oft mit einem ordentlich rockigem Schuss Country aufgepeppt. Ihre Musik klingt so, wie Lissie sich selbst gibt: Straight, ungekünstelt, direkt auf den Punkt. Anspieltipps: Der Opener "Record Collector", "In Sleep" und das fast schon wie ein Spiritual anmutende "Oh Mississippi". | |