| Mystik-Romatik-Pop nennt die finnische Presse die Musik von Indica - ein Begriff, der gut klingt, aber der Girl-Band irgendwie doch nicht gerecht wird. "Unsere Musik kann man nicht in eine Schublade stecken, nicht einmal ich finde die passenden Worte", meint Frontfrau Jonsu. Tatsächlich will kein Etikett an der Band kleben bleiben: Der Mix aus Rock und Pop, mit exotischen Instrumenten und einer gehörigen Portion skandinavischer Melancholie in Szene gesetzt und mit mystischen Texten garniert, entzieht sich allen Genres. Den Finnen scheint's einerlei: Die dort erschienenen vier Alben der Band, die die Klassenkameradinnen Jonsu (Gesang, Violine, Gitarre und Keyboards) und Heini (Bass, Gitarre) 2001 gründeten, platzierten sich ganz oben in den Charts und bescherten dem Quintett zweimal Gold, einmal Platin und den Titel "erfolgreichste Girlgroup Finnlands". Daran nicht ganz unbeteiligt ist Tuomas Holopainen, seines Zeichens Kopf von Nightwish und Entdecker und Förderer von Indica. Und nun auch Produzent des ersten englischsprachigen Albums der Fünf. "Indica haben so viele Gesichter - ihr werdet ein Leben lang fasziniert sein!", verspricht der Nightwish-Boss - und verspricht damit nicht zu viel. | |