Verrückte Liebe
Nicht weniger als sein "ultimatives Album über die unvermeidliche Achterbahnfahrt einer Liebesbeziehung" legte Michael Bublé nach eigener Aussage im Herbst vor. An den Sound seines vierten Studioalbums hatte der Entertainer besondere Ansprüche: "Es sollte so organisch klingen wie möglich und die Fans sollten das Gefühl bekommen, als wären sie direkt bei mir im Studio." Mit Erfolg: "Es ist weder gekünstelt noch zu perfekt. Man fühlt den Unterschied, wenn man es hört!"
Zum Repertoire gehören neben dem titelgebenden "Crazy Love" (Van Morrison) auch Klassiker wie "Cry Me A River", "You’re Nobody Till Somebody Loves You" und "Baby (You’ve Got What It Takes)" und zwei Eigenkompositionen. "Eine der großen Herausforderungen ist es, vertraute Melodien wie "Stardust" oder "Georgia On My Mind", die bereits von Hunderten von Künstlern gesungen wurden, zu nehmen und sich zu fragen: Kann ich dem Lied etwas Besonderes geben?", so Bublé. "Wenn nicht, warum sollte ich die Zeit der anderen verschwenden, ich könnte mich auch betrinken und in einer Karaoke-Bar auftreten - und auch das habe ich schon gemacht!" Braucht er allerdings nicht - auch weil sein aktuelles Album alles andere als Zeitverschwendung ist.