Der Bandname klingt zunächst groß, bombastisch, ein wenig nach Prog-Metal. Aber weit gefehlt. Das Debüt der Waliser ist kein Metal-Konzeptalbum über die antike Weltmacht, sondern Emo-und Alternative-Rock der Art, wie ihn einst Jimmy Eat World in den Ohren der Fans und den Charts etablierten. Eingängige, angezerrte Gitarren werden mit Ohrwurm-Melodien versehen und so auf die Musikfreunde mit einem "let´s go" im Opener "Vegas and his nightlife" losgelassen. Bei all dieser Mitsing-Qualität und Rockdiscotanzflächenkompatibilität haftet den Songs dabei eine gewisse Traurigkeit an. Nicht nur die oft getragenen Gesangsmelodien, sondern auch Textzeilen wie "your love is a lie" sind keine Seltenheit. Zentrale Themen der Songs sind Freundschaften, Beziehungen und die Menschen, mit denen man sich umgibt. Dass der Funeral For A Friend Produzent Romesh Dodangoda hinter den Reglern gesessen hat, ist bei all dem deutlich zu hören. Allerdings wird bei Caesars Rome auf sämtlich Screamo-Elemente verzichtet. Stattdessen wird der eine oder andere Song mit einem Wall of Sound in schönster Post-Rocktradition garniert.