Pure Energie versprühen die 13 Songs auf dem Debüt von Satan Takes A Holiday. Geschwindigkeit und Direktheit des Punk treffen auf Groove und Melodien des Rock´n´Rolls. Zwischendurch – etwa beim Opener "Hard way honey" – fühlt man sich ein wenig an eine agressivere, durchgeknalltere Variante von Franz Ferdinand erinnert. Richtig Punk ist "Patches (am Reeperbahn)" , bei "She´s my sister" setzt sich mehr klassischer Rock´n´Roll mit Country-Einfluss durch. Aus ihren zahlreichen Ideen und Einflüssen erschaffen die Schweden eine eigenen Mix, der das Zertifikat "eigenständig" verdient. Orientiert wird sich dabei an Bands wie The Sonics, Johnny Kidd, The Pirates und Link Wray. Wer die Mischung von Punk, Rock´n´Roll mit einem großen Schuss Spiellaune reizvoll findet, wird mit Satan Takes A Holiday viel Spaß haben. Die Kampfansage des 2006 gegründeten Trios: "We are not here to join the party, we are here to pick a fight." Also dann: Ärmel hoch und ab vor die Tür.