Wie klingen Safran, Kakao, Paprika, Zimt, Mohn, Koriander, Rosmarin oder Silphion, die heute verschollene Würze der Römer und Griechen? Der Quadro Nuevo-Saxofonist Mulo Francel und die virtuose Weltmusik-Harfenistin Evelyn Huber machen den Klang der edlen Gewürze auf höchst sinnliche und extravagante Art und Weise erlebbar. Die beiden Instrumentalisten, die schon seit vielen Jahren mit ihren extravaganten Instrumentenkombinationen und temperamentvollen Spielweise vom Publikum geliebt und von der Musikkritik mit Preisen ausgezeichnet werden, eröffnen auf ihrem neuen Album 'Songs Of Spices' den Herkunfts- und Kulturräumen der Gewürze köstlich klingende Inspiration und Assoziationsmöglichkeiten. So bringt Evelyn Huber den Lavendel-Song mit ihrer Harfe zum Singen, Mulo Francel vertreibt in "Garlic Dances" mit seinem Sopransaxofon Vampire, während sich beide ambivalent inspiriert den zwei Gesichtern des Korianders zuwenden. Charakteristisch sind die Instrumente und Spielweisen, deren sich die beiden Musiker bedienen. So ertönt etwa die chinesische Harfe Cheng für das achtzackige Sternani, die lateinamerikanische Volksharfe für Kakao, die Sansa für die afrikanischen Paradieskörner und die Lyra für das verlorene Silphion.