Songs im Breitwandformat
Auch wenn die Songs von OneRepublic eine Dimension wie epische Soundtracks aufweisen, sind sie keine Filmmusik. Die Erfolgsband aus Denver führte mit ihrem im November veröffentlichten zweiten Album 'Waking Up' eindrucksvoll vor, wie man sich im schnelllebigen Musikbusiness immer wieder neu erfindet. "Man ist immer nur so gut wie sein schlechtester Song", sagt OneRepublic-Frontmann Ryan Tedder, der sich der charakteristischen Elemente der Filmmusik virtuos bedient. Auf 'Waking Up', das jetzt in der Neuauflage um die Songs "Sleep" (in der Non-LP-Version) und "Shout" (Live-Version) erweitert wurde, hat die Rockband einen berauschend klingenden Sound gezaubert. Maßgeblichen Anteil daran hat der Neuzugang Brent Kutzle, der als Bassist, Cellist und auch Co-Songwriter das musikalische Gesamtbild dieses Albums erheblich beeinflusst. Noch mehr Streicher, noch mehr "Momente wie im Film" werden mit dem musikalischen Rüstzeug von OneRepublic kombiniert. Herausgekommen sind abwechslungsreiche Stücke, ganz nach dem Geschmack ihrer Fanbase. Tedders Texte, die ehrlich wie eh und je sind, behandeln die Erlebnisse vor ihrem Durchbruch und alles, was seitdem passiert ist. Und das ist viel.